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Steffen Jung über seine EP "Zuhause bei dir", das Gefühl von Ankommen und seine Erfahrungen als Support Act für Nico Santos

15/1/2026

 

1. Deine neue EP heißt ‘Zuhause bei dir’. Was bedeutet für Dich persönlich ‚Zuhause‘ – ein Ort, ein Gefühl oder ein Mensch?
Für mich ist Zuhause kein Ort mehr. Es ist ein Gefühl und oft auch ein Mensch.
Ich habe gemerkt, dass man an den unterschiedlichsten Orten sein kann und sich trotzdem verloren fühlt. Und umgekehrt kann ein einzelner Mensch reichen, damit sich alles ruhig und richtig anfühlt. Dieses Gefühl wollte ich auf der EP festhalten.
 
2. Wie ist die Idee zur EP entstanden? Gab es einen Moment, in dem Dir klar wurde: Das wird das zentrale Thema?
Es war kein einzelner Moment, eher ein Prozess.
Ich habe gemerkt, dass sich viele Songs, die ich geschrieben habe, um ähnliche Gefühle drehen: unterwegs sein, vermissen, ankommen, wieder zu sich selbst finden. Irgendwann dachte ich: Das ist kein Zufall. Das ist gerade mein Leben. Ab da war klar, dass daraus eine EP mit genau diesen Themen wird.
 
3. Viele Songs drehen sich um Nähe, Heimweh und Ankommen. Warum waren diese Themen gerade jetzt wichtig für Dich?
Weil ich selbst lange das Gefühl hatte und immer noch habe, ständig unterwegs zu sein; emotional wie auch im echten Leben. Die Gefühle kommen vor allem zum Jahreswechsel nochmal stärker hoch.
 
4. Mit ‘Lilanes Kissen’ hast Du bereits einen ersten Einblick in die EP gegeben. Welche Bedeutung hat dieser Song für Dich – und warum kam er vorab als Single?
„Lilanes Kissen“ steht für dieses kleine, alltägliche Ding, das plötzlich eine riesige emotionale Bedeutung bekommt.
Der Song war für mich ein sehr ehrlicher Preview in die EP, weil er viele Themen die in den Songs vorkommen beinhaltet: Nähe, Verlustangst und dieses Vermissen aber auch irgendwie das Gefühl von Geborgenheit. 
 
6. Wenn Du einen Track herauspicken müsstest, der Dein aktuelles Lebensgefühl am besten widerspiegelt – welcher wäre es?
Im Moment definitiv „Zuhause bei dir“.
Er fühlt sich an wie ein Zwischenstand meines Lebens: nicht angekommen, aber auf dem Weg. Und irgendwie okay damit.
 
7. Arbeitest Du bei solchen Projekten eher intuitiv oder sehr strukturiert? Welche Rolle spielt Spontanität?
Fast alles entsteht bei mir intuitiv.
Die besten Zeilen kommen meistens dann, wenn ich sie nicht erzwinge. Struktur kommt erst später; beim Sortieren, Auswählen und Zusammenführen. Spontanität ist für mich der Kern von ehrlichen Songs.
 
8. Wie würdest Du Deinen Sound im Jahr 2025 beschreiben – und wohin möchtest Du Dich 2026 weiterentwickeln?
2025 fühlt sich mein Sound sehr warm, nahbar und reduziert an.
Weniger Effekte, AdLibs mehr Gefühl.
2026 möchte ich das noch weiterentwickeln, musikalisch noch mutiger werden und einfach das ausprobieren, was sich gut anfühlt und worauf ich wirklich Lust habe….ohne die Ehrlichkeit und Echtheit zu verlieren.
 
9. Welche Künstler oder Einflüsse haben Dich bei dieser EP besonders inspiriert?
Mich inspirieren Künstler, die Geschichten erzählen, ohne laut zu sein.
Ed Sheeran, Dean Lewis, aber auch deutschsprachige Songwriter, die sich trauen, leise zu bleiben. Es geht mir weniger um Stil, mehr um Haltung.
 
10. Deine Songs fühlen sich oft wie kleine Gespräche an. Welche Emotion oder Erkenntnis sollen Hörer mitnehmen, wenn sie die EP durchhören?
Das Gefühl, nicht allein zu sein.
Und die Erkenntnis, dass es okay ist, sich manchmal verloren zu fühlen. Aber auch, dass Ankommen kein Endpunkt ist, sondern etwas, das immer wieder neu passiert.
 
11. Wenn Deine EP ein Film wäre – welchen Titel hätte er?
„Auf dem Weg nach Hause“.
 
12. Du standst bereits als Support Act für Nico Santos und Vanessa Mai auf der Bühne. Was hast Du aus diesen Shows mitgenommen – und gab es Backstage Momente, die Du nie vergessen wirst?
Ich habe gelernt, wie wichtig Ruhe und Fokus sind, gerade vor großen Shows.
Backstage waren es oft persönliche Momente: kurze Gespräche, ehrliche Glückwünsche, neue Kontakte, dieses Gefühl von Respekt füreinander. Das bleibt.
 
13. Dein Auftritt im ZDF Fernsehgarten hat Dich einer riesigen TV Zuschauerzahl vorgestellt. Wie fühlt sich das an – Adrenalin, Nervosität oder Vorfreude?
Eine Mischung aus allem. Im Moment selbst passiert oft so vieles, dass man erst einmal überfordert ist. Als ich kurz nach dem Auftritt gefragt wurde, wie es denn für mich gewesen sei musste ich antworten: „Ich kann mich nicht mehr daran erinnern.“ Die Erinnerung kommt dann aber mit der Zeit zurück.
Dann kommt vor allem Dankbarkeit, wenn man sich den Auftritt dann später wieder anschauen darf. 
 
14. Wenn Du Dir aussuchen könntest, mit welchem deutschen Pop Star Du als nächstes auf Tour gehen willst – wer wäre der beste Match für Deine Musik?
Nico Santos, Johannes Oerding oder Wincent Weiss wäre ein sehr guter Match.
Unsere Musik spricht ähnliche Gefühle an, nur auf unterschiedliche Weise. Das würde sich für mich sehr rund anfühlen.
 
15. Und zum Schluss: Wenn Deine EP ‚Zuhause bei dir‘ ein Snack wäre – eher Schokolade, Popcorn oder Überraschungsei?
Definitiv Schokolade fürs Herz.
Etwas, das man in ruhigen Momenten bewusst genießt.

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